Die Europäische Linke kann ein Garant dafür sein, dass nicht “alles gleich schmeckt”. Aber auch dafür, dass nicht alles so bleibt, wie es ist
Von Dominic Heilig
Vergangenen Monat ließ uns folgende Meldung aus Europa den Atem stocken. OLAF, das europäische Amt für Betrugsbekämpfung, gab Auskunft über ein millionenschweres Schmuggelgeschäft, das vor unser aller Augen, vor den Augen der EU-Bürgerinnen und EU-Bürger, Jahr für Jahr unentdeckt abläuft: der Schmuggel von chinesischem Knoblauch. Ja, richtig: Knoblauch. Das Problem sei nicht kleinzureden, so die europäischen Ermittler, schließlich würde die unerlaubte Einfuhr von Knoblauchzehen jährlich ein Loch von rund 60 Millionen Euro in den Sparstrümpfen der Europäischen Union hinterlassen. Und dies trotz verstärkter Grenzkontrollen an den Außenmauern der “Festung Europa”.
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